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Ganzes Programm 2026

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KonvoI Regeln

Gemeinsames Fahren


 


Besonders bei grossen Gruppen werden oftmals Kreuzungen gesichert und abgesperrt. Das soll in keiner Weise heissen, dass hier ein Wegrecht erzwungen werden soll. Somit ist die Möglichkeit gegeben, unseren geschlossenen Verkehrsverbund zu schützen, indem man andere Verkehrsteilnehmer mit sichernden Bikers darauf aufmerksam macht, aber erst sobald der andere Verkehr dies zulässt. Teilnehmer an einem Konvoi dürfen sich jedoch nicht absolut auf eine freie Fahrt einstellen. Jeder ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich. Es kommt immer wieder vor, dass ungeduldige Autofahrer in einen Verbund einbrechen wollen, und es kann zu gefährlichen Situation kommen. Die sichernden Fahrer/innen müssen also gut absperren und sich nicht ins out drängen lassen, wenn schon gesichert wird. 


KONVOI-FÜHRER bestimmt die Route die Stops die Geschwindigkeit.


KONVOI-TEILNEHMER fährt versetzt mit einem Abstand von ca. 10 m nach vorne und hinten fährt nur so schnell, dass der Abstand vom Fahrer hinten eingehalten werden kann. hält die einmal eingenommene Position innerhalb des Konvois ein. überholt nicht. Langsame Fahrzeuge oder Fahrer mit weniger Fahrpraxis fahren am Anfang des Konvois da dort die Geschwindigkeit am tiefsten ist. Für die Strassensicherung werden spezielle Abmachungen getroffen


SCHLUSS-FAHRZEUG ist verantwortlich, dass keiner zurück bleibt und hilft den Konvoi zusammenzuhalten.


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LÜCKEN SCHLIESSEN – Es kann immer wieder vorkommen, dass vor einem eine Lücke entsteht, weil jemand aus dem Konvoi ausgeschert ist. Es ist eine weitverbreitete gefährliche Unart, diese Lücke durch Seitwärtsverschieben wieder zu schliessen. Schon mehr als einmal haben sich Teilnehmer so gegenseitig abgeschossen. Die korrekte Art, solche Lücken zu schliessen, besteht im lateralen Verschieben, das heisst von hinten nach vorne auf derselben Spur bleibend.


Entsteht im Konvoi eine Lücke dann wird diese nicht seitwärts sondern von hinten nach vorne aufgefüllt. Das heisst das jeweils hintere Fahrzeug fährt nach vorne in die entstandene Lücke.


SICHERN DER KREUZUNG – Gerade in grossen Gruppen ist der Bedarf da, Kreuzungen so zu sichern, dass die ganze Gruppe in einem Fluss darüber fahren kann. Wichtig ist, dass die Gruppe konzentriert und aufgeschlossen fährt. Der Konvoiführer bestimmt, wie viel Leute die nächste Kreuzung sichern sollen und zeigt dies mit Handzeichen an. Die vordersten Teilnehmer/innen sind dran zum Absperren. Die Ausnahme bilden schwächere Fahrer/innen, die vorne fahren und sich das noch nicht zutrauen. In dem Falle weichen sie an den rechten Strassenrand aus um die Anzahl Fahrer/innen von hinten vorbeizulassen, welche die nächste Kreuzung sichern sollen. Nach dem Sichern schliessen diese Fahrer/innen hinten am Konvoi vor dem Schlussfahrzeug an.

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Szenario 1 - Kreuzung oder Kreisel sichern

Der Konvoi-Führer (A) hält 2 oder mehr Finger in die Höhe und signalisiert den nachfolgenden Funbikern (B+C etc.) dass sie die Kreuzung/Kreisel sichern müssen. Die Kreuzung muss vom ganzen Konvoi so schnell wie möglich überquert werden. Nachdem das Schluss-Fahrzeug (D) die Kreuzung überquert hat, fahren die Funbiker , welche die Strasse gesichert haben vor das Schlussfahrzeug (D). Bei der nächsten Kreuzung werden wieder die vordersten beiden Funbiker die Strasse sichern und dann hinten anschliessen.



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Szenario 2 - In Strasse einbiegen

Der Konvoi-Führer (A) hält 1 Finger in die Höhe und signalisiert den nachfolgenden Bikern (B) dass er die Strasse sichern muss. Der Konvoi soll so schnell wie möglich einbiegen. Nachdem das Schluss-Fahrzeug (D) eingebogen ist, fährt der Biker, der die Strasse gesichert hat vor das Schlussfahrzeug (D).





Ganz automatisch fährt man hinten im Konvoi schneller als vorne. Schon bei 20 Bikes kann das gute 20 km/h ausmachen. Also wird vorne innerorts nicht mehr als 40 gefahren hinten gibt“s schnell 50, ausserorts vorne nicht mehr als 60 bis 70 hinten muss man sich dann schon sputen. Das kommt teilweise vom Ziehharmonika-Effekt. Man kann diesen Effekt etwas mindern, wenn alle dieselben Abstände einhalten und konzentriert fahren. Auf längeren Strecken jedoch und auf Strecken mit viel Anfahren, Anhalten und Abbiegen kommt es unweigerlich zu diesem Phänomen.


WARTEN – Wird die Gruppe durch eine rote Ampel getrennt, so wartet der letzte Fahrer der vorderen Gruppe bei der nächsten Richtungsänderung auf die zurückliegenden. Die hintere Gruppe fährt also so lange geradeaus, bis sie einen Kameraden sieht und fährt in die Richtung in die dieser steht. So geht das weiter, bis wir alle wieder vollzählig sind.


EINANDER NICHT VERLIEREN – Wird der Konvoi an einer Stelle getrennt, wartet immer der hinterste Fahrer der vorderen Gruppe sobald der Konvoi irgendwo abzweigt (auch bei einem Kreisel) auf die nachfolgenden Fahrer. Wichtig: Ab und zu in den Rückspiegel schauen, so merkt man, wenn man auf einmal der Hinterste ist.


*Diese Seite stammt aus der Homepage der Bikerfreunde Castrop-Rauxel BFCR. Das Copyright für die Seite Konvoifahren liegt bei Joachim Schaub.

Vom Weinevally Chapter, einem offiziellen Chapter der Hog Organisation, haben wir uns zu den Winevally Cruisern entwickelt, die nun als ein unabhängiger Motorrad Club agieren.

Aber wie kam es zu diesem Wechsel?

Leider hat die große HOG Organisation es nicht geschafft, ihre lebenslangen Mitglieder in einem Chapter zu halten. Unglaubliches Verhalten seitens der HOG Organisation hat uns dazu veranlasst, die Notwendigkeit zu erkennen, einen eigenen, aber dafür freien Club bzw. Verein zu gründen. Wir wollten eine Gemeinschaft schaffen, in der alle Motorradliebhaber akzeptiert werden und in der die Leidenschaft für das Fahren und den Austausch von Erlebnissen im Mittelpunkt steht. Durch diesen Schritt haben wir die Freiheit gewonnen, unsere eigenen Regeln zu definieren, Veranstaltungen nach unseren Vorstellungen zu organisieren und vor allem die Freude am Motorradfahren wieder zu erleben. So entstand die Idee zu den Winevally Crusern, einem Ort, an dem Freundschaft und die Begeisterung für Motorräder groß geschrieben werden.


usw....




Benzin: Die Droge des 20. Jahrhunderts


Es war ein heißer Sommerabend irgendwo zwischen staubiger Landstraße und flimmerndem Horizont. Vor der kleinen Tankstelle am Ortsrand stand eine tiefschwarze Harley-Davidson Fat Boy, der Chrom noch warm vom letzten Ritt.



Der Motor knackte leise beim Abkühlen.

„Du hast mich heute wieder gut getreten“, knurrte die Harley mit rauer, benzinheiserer Stimme.


Der Fahrer – Lederjacke, Staub im Bart, Augen wie zwei müde Sonnenuntergänge – grinste.

„Ach komm, Mädchen. Du liebst es doch, wenn wir die Landstraße zum Beben bringen.“


Die Zapfpistole klickte. Benzin rauschte in den Tank.


„Super Plus, wie immer“, murmelte die Harley zufrieden. „Kein billiger Fusel. Ich bin schließlich keine japanische Nähmaschine.“


Der Biker lachte. „Du bist eher ein Donnerschlag auf zwei Rädern.“


Plötzlich quietschten Reifen. Ein alter Pickup raste auf den Hof. Zwei Gestalten sprangen heraus – Bandanas vor dem Gesicht, Augen nervös. Tankstellenräuber. Einer fuchtelte mit einer Pistole Richtung Kasse.


„Ganz ruhig bleiben!“, zischte der eine.


Die Harley vibrierte unter dem Fahrer.

„Sag nicht, wir bleiben hier nur stehen.“


Der Biker setzte den Helm auf. Langsam. Bedächtig.

„Was meinst du?“


„Ich meine“, grollte die Harley, „ich habe noch einen halben Tank voll Freiheit.“


Der Räuber rannte aus dem Laden, eine Handvoll Scheine flatterte in seiner Faust. Der zweite sprang auf die Ladefläche des Pickups.


„Jetzt!“, flüsterte die Maschine.


Ein Knopfdruck.

Der V2-Motor explodierte in einem Donnern, das die Luft zerriss. Die Harley bäumte sich auf wie ein schwarzes Pferd.


Der Pickup schoss auf die Landstraße. Doch die Harley war schneller. Der Fahrtwind roch nach Benzin, Asphalt und Ärger.


„Mehr Gas!“, brüllte sie begeistert.


„Du wolltest doch eben noch Benzin sparen!“


„Sparen ist was für Roller!“


Sie zogen vorbei, Motor gegen Motor. Der Biker schnitt dem Pickup den Weg ab. Staub wirbelte. Der Pickup kam ins Schleudern, blieb quer stehen. Die Räuber sprangen heraus – nur um direkt in die Arme des inzwischen alarmierten Sheriffs zu laufen, der mit Blaulicht heranrauschte.


Stille.


Nur das satte, zufriedene Blubbern der Harley im Leerlauf.


„Siehst du“, sagte sie stolz, „ich bin nicht nur Chrom und Krach. Ich bin Gerechtigkeit auf zwei Rädern.“


Der Biker tätschelte den Tank.

„Und ich dachte, wir wollten nur tanken.“


„Tankstopp“, brummte sie, „ist nur eine Pause zwischen Abenteuern.“


Der Sonnenuntergang färbte den Himmel blutrot. Benzingeruch lag noch in der Luft. Und irgendwo in der Ferne wartete schon die nächste Geschichte.


„Wohin jetzt?“, fragte der Fahrer.


Die Harley antwortete mit einem tiefen, vibrierenden Lachen:


„Dorthin, wo der Asphalt noch warm ist.“